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Warum der Passwortschutz für einen Teil dieser Website ?
Als Folge des Machtzuwachses der islamistischen Kräfte nehmen die Ängste der Frauen wieder zu.
So befürchten
die NAZO-Frauen, dass ihre Fotos auf der Webseite www.nazo-support.org von Nachbarn,
Bekannten und Ange-
hörigen - fast alle früher Anhänger der Taliban - gesehen werden könnten. Da die unverschleierten Gesichter der Frauen und Mädchen als „Beschmutzung der Familien-Ehre“ empfunden
werden könnten, wären die Vorstände
der Großfamilien gezwungen, ihnen das Aus-dem-Hause-Gehen,
das Lernen im NAZO-Zentrum und die Arbeit in
den NAZO-Betrieben zu verbieten. Um all diesem vorzubeugen, baten uns die NAZO-Frauen, die Fotos auf der
Webseite zu entfernen. Sie können daher den
Teil der Webseite, der die erfolgreiche Arbeit in Afghanistan
beschreibt und mit Bildern zeigt, nur mit
Username und Passwort aufrufen. Beides erhalten Sie bei uns.
Bitte rufen Sie uns an: 02205-8078026 oder 0170-2680474. Email: info@nazo-support.org |
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Film: 'Vom Aufbau des NAZO-Zentrums - ein Brief aus Afghanistan'
2007, DVcam, 23 Min. - ein Film von Elke Jonigkeit und Nurullah Ebrahimy
Der Film dokumentiert die Wiederaufbauarbeit der Protagonistinnen aus dem Film Die Frauen von Kabul -
Sterne am verbrannten Himmel (2003, Elisabeth-Selbert-Preis).
Parwin, Hafiza und andere Frauen rufen
nach dem Sturz der
Taliban im November 2002 das NAZO-Ausbildungszentrums für Witwen und deren
Töchter ins Leben. Der Film zeigt
neben dem Wiederaufbau vor allem die Ausbildungsarbeit, die im März 2004
begann und bis heute erfolgreich durchgeführt
und erweitert wird.
Mit dem Kauf der DVD 'Vom Aufbau des NAZO-Zentrums - ein Brief aus Afghanistan' (15 €) und 'Die Frauen von Kabul -
Sterne am verbrannten Himmel' (26 €) unterstützen Sie das NAZO-Ausbildungszentrum in Afghanistan. Beide Filme
zusammen auf einer DVD kosten 36 €.
Sehen Sie einen Video-Ausschnitt (3,5 min.) aus 'Vom Aufbau des NAZO-Zentrums - ein Brief aus Afghanistan':
Real Video (streaming) //
Windows Media Video (.wmv, 6,8 MB) // Mpeg 4 (.mp4, 8,6 MB)
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Ausbildung für Frauen in Kabul
Im März 2004 begann in einemVorort von Kabul die Ausbildungsarbeit, 2006 dann im Dorf Scheweki. Zwei große Häuser wurden restauriert, kleinere Gebäude in den beiden NAZO-Anlagen neu hinzu gebaut.
Beide NAZO-Ausbildungszentren werden von der Bevölkerung geschätzt. Zur Akzeptanz tragen auch die beiden Tiefbrunnen bei, die nicht nur den Lernenden und Lehrenden im Zentrum zu Gute kommen, sondern auch den Einwohnern des Stadtviertels, bzw. des Dorfes. Täglich können sie sich dort Trinkwasser holen.
In Kabul werden die Berufe Schneiderei und Schmuckdesign, im Dorf Scheweki das Backhandwerk unterrichtet. Neben der Berufsausbildung besuchen die Schülerinnen Weiterbildungskurse, z.B. Rechts- und Familienberatung.
In jedem Berufszweig stehen 15 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die Ausbildung dauert 18 Monate und ist in Kabul sehr angeshen. Es melden sich weit mehr Frauen als angenommen werden können. Deswegen gibt es seit 2008 eine Eignunsprüfung, die bestanden werden muss.
Dem NAZO-Zentrum in Kabul ist ein Kindegarten angeschlossen, in dem rund 20 Kinder der Schülerinnen und Angestellten professionell betreut werden.
Für alle (Schülerinnen, Kinder, Ausbilder und Hilfskräfte) kocht eine Köchin täglich ein Mittagessen, die Kinder erhalten zusätzlich vormittags Kekse, Milch und Obst.
Im Zentrum in Kabul arbeiten 12, in Scheweki 5 Angestellte, die monatlich zwischen 45 und 535 Euro verdienen. Die Schülerinnen erhalten eine Ausbildungsbeihilfe von rund 15 Euro pro Monat.
Siehe: Leistungen des NAZO-Zentrums.
Herkunft des Namens NAZO: Nazo Tokhay lebte um 1700. Sie war Dichterin und Mutter einer nationalen Bewegung, die zur Gründung Afghanistans führte. |
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Schaima, die Geschäftsführerin, führt das NAZO-Zentrum seit Jahren sehr erfolgreich. Ihr zur Seite steht Rogul, die leider im Sommer 2008 schwer verunglückte und die NAZO-Arbeit bis auf weiteres nicht mehr ausüben kann. Eine neue Fachkraft wird gesucht.
Nurullah - "unser Mann in Kabul" - hilft bei Problemen, bei denen "westliche Denkweise" erforderlich ist, wie z.B. bei der Anmietung eines Geschäfte. Hier musste "knallhart" verhandelt werden, damit die monatliche Miete bezahlbar bleibt, die Sicherheit der Frauen gewährleistet ist und notwendige Umbauten vorgenommen werden. Z.B. mussten extra für die Frauen Toiletten eingebaut werden - da "Mann" normalerweise unter sich ist, gibt es in Kabul keine öffentlichen Toiletten - schon gar nicht für Frauen.
Nurullah fuhr auch mit Madina und Dschawed, dem Fahrer und Hausmeister, nach Pakistan, um ihnen zu zeigen, wie man im Großhandel einkauft - z.B. Stoffe, Silber und Edelsteine, die sowohl in der Ausbildung wie auch den beiden Werkstätten, die dem NAZO-Zentrum angegliedert sind, benötigt werden. Auch die Maschinen für die Schmuckausbildung wurden in Pakistan gekauft.
Die Schülerinnen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, wechseln oft in eine nahegelegene Nähmanufaktur und verdienen dort ihren Lohn als Näherin. Andere bleiben im NAZO-Zentrum und arbeiten - auf eigenen Kosten - in der NAZO-Werkstatt. Wieder andere gründen in ihrem Wohnviertel eine eigene Nähwerkstatt. Natürlich gibt es auch diejenigen, die ihre Kenntnisse nur für ihren Eigenbedarf nutzen, das heißt: sie nähen Kleidung für sich selbst, ihre Kinder und Familienangehörigen.
Die Schmuckschülerinnen haben noch nicht ausgelernt, sind fest entschlossen nach ihrer Ausbildung ein Geschäft in Kabul zu eröffnen. |