Das NAZO-Zentrum bildet jährlich 30 Schneiderinnen und alle 2 Jahre 12 Schmuckdesignerinnen.
NAZO-Afghanistan (umbenannt in: AFGHAN LUMINOUS SUN- NAZO) fördert - gemäß des Vereinsziels – hilfsbedürftige Frauen hinsichtlich ihrer beruflichen Bildung, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Selbständigkeit. Darüber hinaus leistet der Verein familienpolitische und rechtliche Aufklärungsarbeit und betätigt sich in der Kinderbetreuung.
AFGHAN LUMINOUS SUN- NAZO hat beide Häuser des NAZO-Ausbildungszentrums in Kart-e-nau und im Dorf Scheweki aufgebaut, und führt die Berufsausbildungen bis heute erfolgreich durch. 2008 kam Schmuckdesign in einem Pitlotprojekt als neue Berufsausbildung hinzu. Alle drei Projekte wurden mit einer Anschubfinanzierung vom BMZ, bzw. GTZ gefördert.
2011 besteht das NAZO-Ausbildungszentrum acht Jahre und hat bisher erfolgreich gearbeitet.
Im März 2003 nahm es in Kabul Kart-e-nau den Ausbildungsbetrieb auf: 30 bedürftige, alleinstehende Analphabetinnen begannen als 1. Staffel mit ihrer Berufsausbildung zur Schneiderin und schlossen sie im August 2005 mit einer Prüfung ab. Bis heute wurden rund 125 Schneiderinnen, 30 Bäckerinnen und 24 Schmuckdesignerinnen ausgebildet.
Seit März 2009 ist die NAZO-Ausbildung auch staatlich anerkannt, was auf jedem Zeugnis dementsprechend gekennzeichnet ist.
Im Oktober 2011 soll das neue Haus in Achmad Schah Baba Mina fertig sein.
Dann werden dort zusätzlich 80 Frauen und Mädchen ausgeblidet:
30 Schmuck-, 25 Leder- und 25 Textildesignerinnen. Auch dieses Projekt wurde vom BMZ gefördert.
Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung, ohne die wir den Ausbildungsbetrieb in Kart-e-nau und Scheweki nicht aufrecht erhalten könnten.
Die laufenden Kosten für beide Ausbildungsstätten, wie Löhne, Ausbildungsbihilfe, Miete, Arbeitsmaterial etc. muss NAZO-Deutschland e. V. selbständig aufbringen, da Betriebskosten nicht gefördert werden. Deshalb sind wir ganz besonders auf Ihre Spenden angewiesen - und möchten uns hier im voraus für Ihr Engagement bedanken. |