Ehemalige Schülerinnen des NAZO-Zentrums berichten
Das NAZO-Zentrum besteht seit 2002; im März 2003 begann in einemVorort von Kabul die Ausbildungsarbeit, 2006 dann im Dorf Scheweki. Zwei große Häuser wurden restauriert, kleinere Gebäude in den beiden NAZO-Zentren neu hinzu gebaut. Beide Projekte wurden vom Bundesministerium für Zusammenarbeit BMZ unterstützt. Beide NAZO-Ausbildungszentren werden von der Bevölkerung geschätzt. Zur Akzeptanz tragen auch die beiden Tiefbrunnen bei, die nicht nur den Lernenden und Lehrenden im Zentrum zu Gute kommen, sondern auch den Einwohnern des Stadtviertels, bzw. des Dorfes. Täglich können sie sich dort Trinkwasser holen.
In Kabul werden Frauen zu Schneiderinn und Schmuckdesignerinnen ausgebildet, im Dorf Scheweki gibt es momentan eine Schneiderwerkstatt, die von der ehemaligen Schülerin Palwascha geleitet wird. Neben der Berufsausbildung besuchen die Schülerinnen Weiterbildungskurse, z.B. Rechts- und Familienberatung.
Dem NAZO-Zentrum in Kabul ist ein Kindegarten angeschlossen, in dem rund 20 Kinder der Schülerinnen und Angestellten professionell betreut werden. Im Zentrum in Kabul arbeiten 18, in Scheweki 4 Angestellte, die monatlich zwischen 50 und 500 Euro verdienen. Die Schülerinnen erhalten eine Ausbildungsbeihilfe von rund 15, bzw. 30 Euro pro Monat.
