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Das NAZO-Ausbildungszentrum in Kabul / Karte-nau

Rund ein Jahr lang brauchten wir in Deutschland, um die Gelder zu erkämpfen, die NAZO-Afghanistan für den Aufbau des NAZO-Ausbildungszentrums veranschlagt hatte. Zunächst musste ein Gebäude gefunden werden, denn Kabul bestand im Frühjahr 2002 nur aus Ruinen. Eine davon wurde instand gesetzt. Die Restauration dauerte rund ein Jahr. Heute besteht das NAZO-Zentrum aus drei Gebäuden, einem Innenhof und der typischen hohen Mauer, die das ganze NAZO-Gelände umgibt.

Siehe auch: linkBackwerkstatt im Dorf Scheweki

Ausbildungszentrum

Parallel zu den Restaurationsarbeiten in Kabul bereiteten sich die NAZO-Frauen auf den Unterrichtsbetrieb vor. 30 Witwen sollten im Schneiderhandwerk ausgebildet werden. Schneiderei ist in einer Großfamilie sehr nützlich, und später kann man als Angestellte oder Selbständige damit Geld verdienen. Außerdem gab es dafür eine gute Voraussetzung: Ein NAZO-Mitglied – Hafiza – hatte zur Zeit der sowjetischen Besatzung bereits eine Schneiderei aufgebaut.

Rechts: Das Gebäude des NAZO-Ausbildungszentrums vor der Renovierung

Ruine vor der Renovierung

Blick vom Haupthaus auf die beiden kleineren Gebäude. Links: Küche und Sanitärräume; rechts: Kindergarten.

NAZO-Ausbildungszentrum

Blick auf das Haupthaus. Links: Küche und Sanitärräume; rechts: Gang und Kindergarten.

 

NAZO-Ausbildungszentrum

Blick auf einen Teil des Haupthauses. Im Hof der Tiefbrunnen. Noch sind das Haupthaus und der Kindergarten nicht verputzt. Wenn genügend Geld in der Kasse ist, sollen auch diese beiden Gebäude so schnell wie möglich verputzt werden.

NAZO-Ausbildungszentrum