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Im Geschäftshaus WAFADAR PLAZA, auf einer der belebten Hauptstraßen von Kabul, entstand der erste Gemeinschaftsbetrieb, Negina Saloon (Geschliffener Edelstein). Er besteht aus drei Läden: Im ersten wurde eine Maßschneiderei eingerichtet, im zweiten verkaufen die neuen Geschäftsfrauen Stoff, und im dritten Geschäft werden Schmuck und Accessoires angeboten. NEGINA SALOON konnte Dank einer großzügigen Spende der Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe aufgebaut werden. Die NAZO-Frauen in Kabul suchen für ihr Geschäft NEGINA SALOON Firmen, die ihre Produkte in Afghanistan bekannt machen möchten. Sie sind interessiert an: Kosmetik, Hygieneartikel, Wasch- und Putzmittel, aber auch an Schuhen, Gürtel und Handtaschen. Wenn Sie Beziehungen zu Firmen haben oder obige Artikel kostenlos bekommen können – bitte nehmen Sie Kontakt auf. Der Beruf Schneiderin ist als Frauenberuf akzeptiert, solange er nicht in der Öffentlichkeit ausgeübt wird. Die Frau als Geschäftsfrau ist noch nicht etabliert – hier leisten die NAZO-Geschäfte in Kabul Karte-nau Vorreiterdienste. Es sind die ersten von Frauen geführten Geschäfte, die in einem ganz normalen Geschäftszentrum Afghanistans eröffnet wurden. NAZO-Deutschland e.V. konnte - dank der privaten Spenden und der großzügigen Unterstützung der Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe - die Kaution (6.000 €) für die Geschäfte vorstrecken und die Kosten für die Einrichtung der drei Läden (ca. 3.000 €) tragen. Die laufenden Kosten, wie Löhne, Mieten, Strom, Telefon, Reparaturen, Büro usw. erarbeiten die Frauen in ihrem Betrieb selbständig. Wir wünschen ihnen viel Erfolg - und bewundern ihren Mut. Fotos rechts, von oben nach unten:
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